Moderne, städtische Architektur am Peter-Fryns-Platz/Servatiusweg. FOTO: FELIX DE CUVELAND

Überblick

Bornheim ist mit über 8.000 Einwohnern die größte Ortschaft und Namensgeber der Stadt. Der Ort besticht durch seine verkehrsgünstige Nähe zu den Zentren Köln und Bonn.

Darüber hinaus findet man in Bornheim eine Vielzahl an Arbeits-, Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten. Schwimmen, Relaxen und Wohlfühlen heißt es im HallenFreizeitBad. Garantiert die passende Lektüre finden Literaturinteressierte in der Stadtbücherei, die über 30.000 Medien anbietet. Und im verkehrsberuhigten zentralen Bereich lockt die Bornheimer „Kö“  (Königstraße) jetzt mit inhabergeführten Fachgeschäften und attraktiven Gastronomie-Angeboten.

Das Angebot reicht von Apotheken, Arztpraxen und Augenoptikern über Friseursalons, Juweliere und Modegeschäfte bis hin zu Raumausstattern, Spielwaren- und Zeitschriftenläden. Die „Kö“ ist längst zur Flaniermeile geworden. So laden im Sommer Open-Air-Restaurants und Terrassencafés zum Verweilen ein. Zudem finden im Ortszentrum das ganze Jahr über Traditions- und Brauchtumsveranstaltungen statt. Immer wieder ziehen Festumzüge und Prozessionen, Kirmessen und Weihnachtsmarkt, Krönung des Maipaares und Maiansingen sowie Gewerbeschau, Frühlings- und Familienfeste tausende Besucher an. Das rege Ortsleben fußt nicht zuletzt auf dem tatkräftigen Engagement zahlreicher Bornheimer Vereine.

Ortsgeschichte

Ortsgeschichte

Der Ort Bornheim heißt Anfang des 10. Jahrhunderts „Brunonheim“. Im Jahre 945 findet die Siedlung urkundlich Erwähnung als „Brunheim“ im Bonngau in der Grafschaft des Grafen Ehrenfried. In der Urkunde wurde festgehalten, dass der Erzbischof Wichfrid von Köln dem Kölner Ursulastift dort etwa 30 Morgen Grundbesitz schenkte.

Für den Ortsnamen gibt es nach Ansicht der Namenskundler zwei Deutungsmöglichkeiten: Zum einen lässt sich der Name vom althochdeutschen Wort „brunno“ für Brunnen oder Quelle ableiten (Heim am Brunnen), zum anderen vom Personennamen Bruno (Heim oder Ort des Bruno).

Wohnen auf Bornheimer Gebiet hat Tradition. So war Bornheims Ortsteil Botzdorf bereits zur Römerzeit besiedelt. Noch heute zeugen die gut erhaltenen Reste eines römischen Landhauses aus dem 1. Jahrhundert, der Villa fortuna (Villa rusticae), von der römischen Zeit. Der Name geht zurück auf eine Fortuna-Statue, die bei den Ausgrabungen gefunden wurde.

Aus dem Mittelalter stammt die Burg Bornheim, die als Sitz des Ritters Johann von Bornheim erstmals 1147 urkundlich erwähnt wurde. Im Jahr 1629 war das Anwesen Sitz der Freiherrn von Waldbott. Sie ließen die mittelalterliche Wehrburg zwischen 1728 und 1732 vom berühmten Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun im Stil eines "Maison de plaisance" in das heutige Schloss umbauen. Nach weiteren Besitzerwechseln kaufte es 1872 der Kommerzienrat Freiherr von Diergardt. Sein Sohn Johannes war ein großer Kunstsammler. Seine umfangreiche Sammlung fränkischer und ostgotischer Kunstgegenstände befindet sich heute im Römisch-Germanischen Museum in Köln. Die Familie von Diergardt besitzt das Schloss Bornheim bis heute. Zurzeit wird es als Reha-Klinik genutzt.

Das Alte Bürgermeisteramt an der Königstraße wurde 1883 bezogen und 1924 durch einen Anbau vergrößert. Die Gemeindeverwaltung nutzte es bis ins Jahr 1971. Das neue Rathaus befindet sich in der Roisdorfer Rathausstraße. Die Gemeinde Bornheim wurde am 1. Januar 1981 schließlich zur „Stadt Bornheim“.

Die Königstraße wurde bereits 1272 als „conningxstroß“ erwähnt. Sie gehörte zum Handelsweg zwischen Bonn und Aachen und war bis 1929 Haltepunkt des funkensprühenden „Feurigen Elias“ der „Cöln-Bonner Kreisbahnen“. Heute ist sie Bornheims moderne Hauptgeschäftsstraße und lädt zum Shoppen, Genießen und Entspannen ein. Auch sonst trifft in Bornheim Geschichte auf Moderne. Denn im Laufe der Jahre entstanden in direkter Nachbarschaft zum denkmalgeschützten ehemaligen Schulgebäude und zur historischen Sankt-Servatius-Kirche mit dem Gesundheitszentrum, dem Stadtteilzentrum „An St. Servatius“ und dem Sparkassengebäude Bauwerke moderner städtebaulicher Architektur.

Ansprechpartner

Dominik Pinsdorf
Ortsvorsteher Bornheim
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