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Karnevals-Resümee beim Portemonnaie-Auswaschen

Für eine tolle Session bedankte sich Bornheims Bürgermeister Wolfgang Henseler nach dem traditionellen Portemonnaie-Auswaschen am Aschermittwoch: „Zehntausend Jecken haben fröhlich und friedlich gefeiert. Wir hatten zehn tolle, bunte Züge und das Wetter hat auch mitgespielt.“

Bürgermeister Henseler und die Tollitäten waschen Stadtkasse und Portemonnaies aus. FOTO: STADT BORNHEIM

Dass es dieses Jahr nicht so viele Tollitäten gab, habe man gar nicht gemerkt, lobte Henseler die Roisdorfer Prinzessin Doris I. (Mahlberg), das Mertener Prinzenpaar Günter II. (Engels) und Sabine I. (Meyer), die Waldorfer Kinderprinzessin Julia I. (Preiß), das Widdiger Kinderprinzenpaar Lukas I. (Velten) und Eva I. (Rüthing) sowie das Prinzenpaar der Bonner Werkstätten Uwe I. (Viernich) und Julia I. (Lellek). „Ihr habt das alle ganz klasse gemacht.“

Dass alles wieder so schön war, sei aber auch das Verdienst derjenigen, die im Hintergrund gewirkt haben, betonte der Bürgermeister und meinte neben den Organisatoren der Züge und Feiern natürlich auch Polizei, Ordnungsamt, Deutsches Rotes Kreuz und die Malteser. So unterstützten 50 Kräfte des Ordnungsamts acht Züge im Stadtgebiet. Dabei zeigte das Glasverbot der Stadt Bornheim bei den Zügen in Roisdorf und Kardorf sowie bei der „Bauhof-Fete“ und dem Zug in Waldorf in Waldorf schon positive Wirkung: Es gab deutlich weniger Scherben und Schnittverletzungen als in den Vorjahren.

DRK und Malteser berichten von 59 Hilfeleistungen an Weiberfastnacht, bei denen der jüngste Patient 14 und der älteste 75 Jahre alt war. Bei den Zügen in Roisdorf und Kardorf war außerdem der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) im Einsatz, der sich in Roisdorf um acht und in Kardorf um zehn Jugendliche kümmern musste. Nur zwei der insgesamt 18 kamen dabei allerdings aus Bornheimer Stadtgebiet; die Mehrzahl war aus Bonn, Wesseling oder Brühl zu Besuch.

Jugendschutz-Aktion "Keine Kurzen für Kurze"

Um junge Jecken vor Alkoholmissbrauch zu schützen, gibt es in Bornheim schon seit vielen Jahren die Kampagne „Keine Kurzen für Kurze“, bei der bereits vor den tollen Tagen die Gastronomen, Eltern und Lehrer sensibilisiert werden. An Karneval selbst gehen dann Aktionsteams los, die vor Ort für maßvollen Umgang mit Alkohol werben. In diesem Jahr beteiligten sich das Jugendamt der Stadt Bornheim, der Bornheimer JugendTreff, die Bornheimer Streetworker, der RheinFlanke Jugendbus, die Kleinen Offenen Türen Roisdorf und Walberberg, das Stadtteilbüro Bornheim, der Jugendtreff Kulturraum Sechtem und ehrenamtliche Einzelpersonen, darunter auch zwei jugendliche Flüchtlinge.

Die Aktionsteams in den grünen Jacken waren diesmal bei vier Karnevalszügen (Sechtem, Roisdorf, Kardorf und Waldorf) unterwegs und wurden überall sehr gut und freudig angenommen: So tauschten Jugendliche in Sechtem rund 100-mal Alkohol gegen Pizza und gaben so insgesamt 10 Liter Alkohol ab. In Kardorf und Roisdorf wurden rund 1.000 Brötchenhälften verteilt, die zuvor von Ehrenamtlichen im Stadtteilbüro belegt wurden. Und in Waldorf wurden etwa 90 Hotdogs gegen 13 Liter Alkohol eingetauscht, darunter sehr viele „Kurze“ - aber auch ein komplettes Bierfässchen lieferten Jugendliche am Stand ab.

Im gesamten Stadtgebiet gab es eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt, den Veranstaltern und den anderen Einsatzkräften; Rettungsdienste und Polizei waren schnell zur Stelle. So blickt man in Bornheim insgesamt auf eine gelungene Session zurück und freut sich schon auf die nächste.


Bericht aus 2016/2017

Karnevalisten waschen Portemonnaies aus

Selbst der Himmel schien Trauer zu tragen, als der Tross der Karnevalisten - begleitet von Nieselregen und den Trommelschlägen von Martin Franzen - am Aschermittwoch zum Herseler Rheinufer zog, um mit dem traditionellen Portemonnaie-Auswaschen das Ende der tollen Tage zu besiegeln. Viel auszuwaschen gab es allerdings nicht mehr. So überließen die Tollitäten der abgelaufenen Session die leeren Geldbörsen gleich ganz den Fluten, während Bürgermeister Wolfgang Henseler in der mitgeführten Geldkassette nur noch Konfetti vorfand. 

Die Tollitäten und Bürgermeister Wolfgang Henseler übergeben die leeren Geldbörsen dem Rhein

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